über mich

Mein Weg hierher

Mein Interesse daran, wie Kinder respektvoll und entwicklungsfördernd begleitet werden können, begann lange bevor ich selbst Mutter wurde. Bereits während meines Psychologiestudiums beschäftigten mich die Fragen: Was brauchen Kinder, um sich sicher, geborgen und zugleich frei in ihrer Entwicklung zu fühlen? Wie können wir Erwachsene sie begleiten, ohne ihre natürliche Entfaltung zu behindern?

Geprägt haben mich dabei die Ansätze von Emmi Pikler, Maria Montessori, Rebecca und Mauricio Wild sowie die Humanistische Psychologie und die personzentrierte Haltung nach Carl Rogers. Empathie, Wertschätzung, Echtheit und Vertrauen in die innere Wachstumskraft jedes Menschen bilden bis heute das Fundament meiner Arbeit.

Nach dem Studium arbeitete ich zunächst viele Jahre als Psychologin in einem Unfallkrankenhaus und folgte damit meinem Wunsch, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen – wie ich sie selbst in Folge eines schweren Unfalls erlebt hatte – zu begleiteten . Hier erlebte ich täglich, wie bedeutsam echte menschliche Begegnung, Zuhören und Mitgefühl sind.

Gemeinsam wachsen

Mein Weg

Als ich selbst vor 15 Jahren Mutter wurde, bekam mein Interesse an Entwicklung und Beziehung eine neue, sehr persönliche Bedeutung. Ich war so gern Mama und hatte eine ziemlich genaue Vorstellung davon, wie ich mein Kind begleiten wollte – achtsam, liebevoll, respektvoll, eine geborgene Umgebung schaffend,… Gleichzeitig machte ich die Erfahrung, die viele Eltern kennen: Trotz meines Wissens, guter Absichten und großer Liebe stieß ich immer wieder an meine Grenzen.

Auf der Suche nach Unterstützung fand ich zunächst in der Achtsamkeitspraxis wertvolle Orientierung. Dort lernte ich, den Blick nicht nur auf das Verhalten und die Gefühle meiner Kinder zu richten, sondern auch mit mir selbst besser in Kontakt zu sein . Ich begann wahrzunehmen, was in mir geschieht, wenn ich gestresst bin oder mich überfordert und hilflos fühle, und erkannte, wie stark eigene Prägungen und Erfahrungen mein Handeln beeinflussen. Diese innere Arbeit half mir, bewusster zu reagieren, statt automatisch in alte Muster zu rutschen, und meinen Kindern mit mehr Präsenz, Geduld und Mitgefühl zu begegnen.

Durch die Geburt unseres zweiten Kindes wuchs jedoch nicht nur unsere Familie, sondern auch die Herausforderungen im Familienalltag. Nicht nur zeitlich und organisatorisch, sondern vor allem auch durch meinen Anspruch, beide Kinder mit ihren individuellen Bedürfnissen achtsam zu begleiten. Mein in den Jahren zuvor gewachsener Wissens- und Erfahrungsschatz half mir, dennoch fühlte ich mich besonders in Situationen mit heftigen Gefühlsausbrüchen manchmal hilflos, spürte ungünstige Reaktionsmuster in mir auftauchen und wusste einfach nicht, wie ich in diesen Momenten gut für mein Kind da sein konnte. Gerade weil ich mich so intensiv mit bindungs- und bedürfnisorientierter Begleitung und Achtsamkeit beschäftigt hatte, fragte ich mich, was ich falsch machte.

Das fehlende Puzzle-Teil

In dieser Zeit begegnete mir der Hand in Hand Parenting-Ansatz und ich spürte sofort, dass dies das fehlende Puzzleteil war. Mit einer für mich neuen Klarheit konnte ich herausforderndes Verhalten in einem anderen Licht sehen: nicht als Problem, das gelöst werden musste, sondern als Signal meines Kindes für sein Bedürfnis nach Verbindung und Sicherheit. Besonders berührt hat mich die Haltung, dass Kinder nicht gegen uns arbeiten, sondern dass ihr Verhalten ein Versuch ihres Systems ist, Belastungen zu verarbeiten und wieder ins Gleichgewicht zu kommen.

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Ich entwickelte nicht nur ein tieferes Verständnis für das, was hinter den heftigen Gefühlen meines Kindes lag, sondern hatte nun auch konkrete Möglichkeiten, ihm in diesen Momenten mit Verbindung statt mit Hilflosigkeit zu begegnen.

Gleichzeitig erlebte ich selbst, wie wichtig Unterstützung für Eltern ist. In einem wertschätzenden Raum mit meinen eigenen Gefühlen, Unsicherheiten und Zweifeln gesehen und gehört zu werden, veränderte vieles. Alte Verletzungen , die hinter bestimmten Reaktionsmustern gegenüber meinen Kindern standen, durften Schritt für Schritt heilen und ich konnte meinen Kindern auch in schwierigen Momenten zunehmend mit mehr Ruhe, Vertrauen und Verbindung begegnen. Auch Spiel und Lachen kehrten wieder mehr in unseren Familienalltag ein, ermöglichten Spannungsabbau und stärkten unsere Bindung.

Nicht perfekt, aber verbunden

Wenn heute herausfordernde Situationen auftauchen (und das tun sie natürlich immer wieder!) oder sich die Themen mit dem Älterwerden der Kinder verändern, weiß ich, was mir hilft, um durch alle Stürme hindurch in Verbindung zu bleiben.

Entscheidend ist nicht, alles richtig zu machen, sondern immer wieder den Weg zurück in Verbindung zu finden – mit unseren Kindern und mit uns selbst. Für mich bedeutet dieser Weg nicht, perfekte Eltern zu werden. Auch ich kenne weiterhin Überforderung, Zweifel und Momente, in denen ich nicht so reagiere, wie ich es mir wünsche.

Die Herausforderungen, an denen ich selbst gewachsen bin, haben mich viel darüber gelehrt, was Kinder und Eltern wirklich brauchen. Deshalb ist es mir wichtig, Eltern dort zu begegnen, wo sie gerade stehen: mit Empathie, ohne Urteil und mit Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten, ihren ganz eigenen Weg und die Beziehung zu ihrem Kind.

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Ich bin überzeugt davon, dass Verbundenheit der Schlüssel ist – für Wachstum und Heilung in Familien, in anderen Beziehungen und letztlich auch in unserer Gesellschaft.

Ich freue mich, wenn wir ein Stück des Weges gemeinsam gehen!

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Aus- und Weiterbildungen

zertifizierte Hand-in-Hand-Parenting Familienberaterin seit 2025
zertifizierte systemische Beraterin (DGSF) seit 2020
Personzentrierte Beraterin (Grundausbildung GWG, kontinuierliche Fortbildungen seit 2008)
zertifizierte Mit-Kindern-wachsen-Elternkompass-Kursleiterin seit 2017
Focusing-Begleiterin seit 2011
Dipl.-Psychologin seit 2007
Quotes

Entscheidend ist nicht, alles richtig zu machen, sondern immer wieder den Weg zurück in Verbindung zu finden – mit unseren Kindern und mit uns selbst.